Installieren in einer anderen Welt

Perspektivenwechsel 2018 in Nepal


Lützelflüh/Kathmandu

Im November 2018 erhielt Tobias Probst die Chance am Projekt "Perspektivenwechsel" von Helvetas und Geberit teilzunehmen und während einer Woche den Berufsalltag seiner Berufskollegen in Kathmandu/Nepal kennenzulernen.


Tobias Probst, Leiter der Sanitärabteilung und Mitinhaber der Max Schüpbach AG in Lützelflüh, hatte die Möglichkeit, zusammen mit Ralf Betschart aus Ibach (SZ), an diesem Projekt teilzunehmen, und weilte vom 16. bis 25. November 2018 in Kathmandu, der Hauptstadt von Nepal, wo er einen wahrhaftigen Perspektivenwechsel erlebte. In Kathmandu lernten Tobias Probst, Ralf Betschart und die Helvetas-Mitarbeiterin und Übersetzerin Astrid Rana die beiden nepalesischen Installateure Karna und Dil kennen. Karna führt sein eigenes Sanitärgeschäft in Kath­mandu und Dil ist sein Angestellter. Dil verdient dabei umgerechnet etwa neun Franken pro Tag, also rund 270 Franken im Monat. Die nepalesische Kultur lernten die Schweizer dabei hautnah kennen. Zwei Tage schliefen Tobias Probst und Ralf Betschart bei Karna, welcher zusammen mit seiner Frau und seinen drei Kindern in zwei vier mal vier Meter grossen Räumen wohnt. «Es ist unglaublich, wie viel Lebensfreude diese Menschen haben, auch wenn sie im Vergleich mit uns nicht viel besitzen», kommentiert Tobias Probst seine Erlebnisse. «Die Menschen waren so herzlich und gastfreundlich.»

«Für mich war es viel mehr als ein Perspektivenwechsel. Es war eine kurze Lebensschule. Man lernt wirklich zu schätzen, was man in der Schweiz alles hat», fasst Tobias Probst seine Reise zusammen und ergänzt,

«ich würde sofort wieder mitmachen.»

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